Das SchifffahrtMuseum und auch das Café sind wieder geöffnet!

Die "Laterne" – Gastronomie im Schlossturm

Wahr­haft His­to­ri­sches birgt der neu res­tau­rier­te Schloss­turm auf dem Burg­platz. Heu­te ist es (Di-So von 11.00-18.00 Uhr) das Schiff­fahrt­Mu­se­um und die “Laterne” in der Turms­pitze, ein gast­li­cher Ort der Ent­spannung bei ver­füh­re­ri­sch­en italie­ni­schen Ku­chen­spe­zia­li­tä­ten und Kaffee­va­riatio­nen. In der Mittagszeit von 12:00 bis 15:00 Uhr werden auch kleine italienische Speisen wie Pasta und Salate angeboten.

Die "Laterne" – Gastronomie im Schlossturm

Ge­nie­ßen Sie da­bei den 360 Grad Pa­no­ra­ma­blick auf den Rhein, sei­ner Pro­me­na­de und auf die Alt­stadt.

Abends ab 19 Uhr können Sie die “Laterne” aus­schließ­lich für Ihre in­di­vi­du­elle Feier (max. 50 Pers.) an­mie­ten. Unser Ca­te­ring-Ser­vice mit ge­schul­tem Per­so­nal steht Ihnen da­für eben­so zur Ver­fü­gung wie un­ser lang­jä­hri­ges Know-how, da­mit Ihr Event un­ver­gess­lich und außer­ge­wöhn­lich wird.

Die "Laterne" – Gastronomie im Schlossturm

Tischreservierung
Laterne im Schlossturm

Tel.: 0211 – 899 75 86

Quelle: http://www.restaurant-rossini.de/laterne.htm

Das neue Foyer des SchifffahrtMuseums

Im Juni 2015 wurde die Ausstellung des Schifffahrtmuseums neukonzipiert und umgestaltet. Vom Verein der Freunde und Förderer des Schifffahrtmuseums e. V. wurden weitere Spenden gesammelt, so dass im Juli 2016 auch der Eingangsbereich des Schlossturms erneuert wurde. Die Gestaltung des Museumsfoyers ist heller und luftiger geworden und nach dem Wunsch der Museumsbesucher gibt es nun auch mehr Verkaufsflächen und Angebote.

 

Empfangsbereich des Museumsfoyers

SchifffahrtMuseum mit neuen Arbeitsräumen

Die Mitarbeiter des SchifffahrtMuseums haben neue Büros in der Altstadt bezogen. Bibliothek und Grafiksammlung sind nun angemessen untergebracht. Sie stehen unter Voranmeldung (Tel.: 0211-8996165) auch interessierten Besuchern zur Verfügung.

In den neuen Räumen an der Bolkerstraße 14-16 fand eine kleine Einweihungsfeier statt. Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und Sponsoren der Neugestaltung des SchifffahrtMuseums nahmen daran teil. Der Vorstand der Freunde und Förderer nutzte diese Gelegenheit, um dem Museum eine weitere Spende in Höhe von 10.000 Euro zu übergeben.

Dr. Fimpeler, Herr Töpfer, Frau Weissenborn, Herr Lamers, Herr Espey

Ausstellung Zeitreise Rhein

Die Ausstellung

Die Ausstellung verteilt sich auf 360 qm über sieben Etagen. Dazu gehört auch erstmals seit 25 Jahren wieder der hochwassergefährdete untere Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert und eine neu errichtete Empore im dritten Obergeschoss.

Schiffsmodelle ziehen sich als „roter Faden“ durch die Ausstellung, darunter auch ein vier Meter langes Floßmodell, eine Schiffsmühle und viele nach aktuellem wissenschaftlichem Erkenntnisstand neu erbaute Segelschiffmodelle.

Als neues Vermittlungselement wurden speziell für das Schifffahrtmuseum Aktions-Stationen entwickelt. An ihnen können Museumsbesucher neue Techniken und altes Handwerk kennenlernen. Beispielsweise kann mit einem Schiffssimulator ein Containerschiff oder ein Dampfer gesteuert werden.

Die Modellbeschriftungen, die Filme zur Schlossturm- und Hafengeschichte sowie ein Kurzführer sind in deutscher und englischer Sprache vorhanden.

Foto: Michael Jäger

Den Rhein erleben

Das Schifffahrtmuseum im Schlossturm, dem einzig erhaltenen Teil des Stadtschlosses und Wahrzeichen der Landeshauptstadt, liegt direkt am Rheinufer. Es präsentiert eine der ältesten Sammlungen zum Rhein auf innovative, interaktive Weise. Die Ausstellung umfasst unter dem Motto ” Den Rhein erleben” die Themen:

 

· Starke Kräfte:
Die Auswirkungen der Kräfte des Rheins vor und nach der Stromregulierung

· Pulsader Europas:
Das Wirtschaftssystem Rhein um 1700

· Moderne Geschichte:
Multifunktionsetage für Filmvorführungen, Empfänge und Vorträge

· Grenzenlose Entwicklung:
Entwicklung des Schiffsbaus vom Einbaum bis zum Dampfschlepper

· Drehscheibe Hafen:
Entwicklung der Düsseldorfer Häfen

· Mitreißender Wasserweg:
Der Rhein als Reiseweg

· Querfahrten:
Düsseldorfer Fähren und Brücken

 

 

Foto: Michael Jäger
Foto: Michael Jäger

Hinweise zur Barrierearmut

Zugänglichkeit:
Eingang: 10 Stufen ohne Geländer, Aufzug (eng), unzugänglich für E-Rollstuhl, fährt bis in die 3. Etage, oberstes und unterstes Stockwerk ist nur über das Treppenhaus erreichbar
– Behinderten-WC: Nein
– Blindenhund: erlaubt
– Hörtexte: vorhanden

Geschichte

Geschichte des Schlossturms

Nach der Stadt­er­he­bung Düssel­dorfs im Jahr 1288 lie­ßen die Lan­des­herren au­ßer­halb der Stadt­mau­ern eine schlich­te Burg am Rhein­ufer bau­en. Um 1400, nach ei­ner gro­ßen Stadt­er­wei­te­rung lag die gleich­falls ver­grö­ßer­te Burg vom Rhein aus ge­se­hen nun in­mitten der Stadt. Ste­tig wur­de die An­lage er­wei­tert.

Im 16. Jh. wähl­ten die Her­zö­ge von Jülich-Kleve-Berg Düssel­dorf zu ihrer Re­si­denz. Die Burg sollte nun zu ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven drei­flü­ge­li­gen Schloss­an­la­ge mit zwei mäch­ti­gen Tür­men zur Stadt­sei­te aus­ge­baut wer­den. Zur Fer­tig­stellung des nord­öst­li­chen, run­den Schloss­tur­mes reis­te der Lan­des­herr 1552 ei­gens an.

Im 17.und 18. Jh. wur­de die Innen­aus­stattung des Schlosses im ba­rock­en Stil er­neu­ert und ein Ga­le­rie­ge­bäu­de für die be­rühm­te Ge­mäl­de­samm­lung der Lan­des­herren ge­baut. 1794 bom­bar­dier­ten fran­zö­sische Truppen das Schloss. Es stand über Jahr­zehn­te als Ruine am Rhei­nufer. Erst nach 1815, in preu­ßi­scher Zeit, wur­de es wie­der auf­ge­baut. Ein ver­hee­ren­der Brand im Jahre 1872 gab den An­lass, das Schloss zum Jahr­hun­dert­en­de ab­zu­rei­ßen. So wur­de es mög­lich, ei­ne brei­te Rhein­ufer­stra­ße und das tie­fer lie­gen­de Werft für die Schiff­fahrt zu ba­uen. Le­dig­lich der run­de Turm sollte laut kö­nig­lichem Be­schluss für alle Zei­ten ste­hen blei­ben.

1943 brannte der Turm nach einem Luft­an­griff aus. Die Düssel­dorfer Be­völ­ke­rung hatte sich schon vor dem Krieg für ihr Wahr­zei­chen en­ga­giert, nun sorg­te sie auch wei­ter­hin für sei­nen Er­halt.

 

Erst mit der Res­tau­rie­rung und Neu­ein­rich­tung des Schloss­turms sind das Mu­se­um und das Ge­bäu­de dauer­haft für Gäs­te und Bürger/Innen der Lan­des­haupt­stadt ge­öffnet.Der Turm über­stand den Zwei­ten Welt­krieg und be­her­bergt seit 1984 die Spe­zial­sammlung zur Rhein­schiff­fahrt. Sie wur­de 1930 ge­grün­det und seit­her kon­ti­nu­ier­lich er­wei­tert.

Kinder am Düsseldorfer Rheinwerft, um 1930

Historie Museum

Kleine Geschichte des SchifffahrtMuseums

Ende der 1920er Jahre hatte der damalige Düsseldorfer Hafendirektor, Heinrich Etterich, die Idee, eine Ausstellung über den Düsseldorfer Hafen und Handelsplatz zu entwickeln.

Zusammen mit dem Leiter des Stadtgeschichtlichen Museums, Dr. Hans Brückner, nahm diese Idee ab 1931 konkretere Formen an.

Mit dem fachlichem Wissen des Museumsleiters und dem technischen Know-How des Hafendirektors gründeten sie eine der ältesten Sammlungen zur Geschichte der Rheinschifffahrt mit grafischen Darstellungen, Dokumenten und Schiffsmodellen. Diese Sammlung wurde der Öffentlichkeit zunächst temporär 1936 während des Düsseldorfer Hafentags im Stadtmuseum, ab 1937 dauerhaft im “Grünen Gewölbe” des Planetariums im Ehrenhof präsentiert.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung jedoch wieder in Magazinen eingelagert und blieb lange Zeit ohne festes Ausstellungsgebäude. Wieder gab es die Sammlung nur in zeitlich begrenzten Ausstellungen an verschiedenen Orten zu sehen. Trotz großem persönlichen Engagements gelang es dem 1954 unter Vorsitz von Heinrich Etterich gegründeten Vereins der Freunde und Förderer erst im Jahr 1978 dauerhafte Ausstellungsräume zu finden. Am 28. März 1978 beschloss der Rat der Stadt Düsseldorf, das SchifffahrtMuseum dauerhaft im Schlossturm unterzubringen.

Über 2 Mio. D-Mark spen­de­ten Fir­men und Pri­vat­leu­te für die Res­tau­rie­rung des Schlossturmes und zur Er­öff­nung des Schiff­fahrt­mu­se­ums. Nach umfangreicher Restaurierung konnte 1984 das Schifffahrtmuseum in Schlossturm eröffnet werden. Die letzte vollständige Renovierung und Neukonzeptionierung des Schifffahrtmuseums fand 2014/15 statt. Seit dem 06. Juni 2015 ist das Museum mit restaurierten Schiffsmodellen aus den 1930er Jahren, mit neu angekauften oder gespendeten Exponaten und zahlreichen Dauerleihgaben namhafter Museen in Deutschland wieder für Besucher geöffnet.

Auch der zweite Gewölbekeller, der nach den großen Rheinhochwassern in den 1990er Jahren geschlossen werden musste, ist mit neuer Lüftungstechnik wieder zugänglich. Diese und viele weitere Maßnahmen wären nicht ohne den persönliche Einsatz des Vorsitzenden des Freundeskreises, Ernst Lamers, und die umfangreiche Förderung großer Stiftungen, vor allem der NRW-Stiftung und des LVRs möglich gewesen.

 

Plakat: Düsseldorf als Schifffahrts- und Hafenstadt

Barrierearmut

Hinweise zur Barrierearmut

Zugänglichkeit:
Eingang: 10 Stufen ohne Geländer, Aufzug (eng), unzugänglich für E-Rollstuhl, fährt bis in die 3. Etage, oberstes und unterstes Stockwerk ist nur über das Treppenhaus erreichbar
– Behinderten-WC: Nein
– Blindenhund: erlaubt
– Hörtexte: vorhanden

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